Erfahrungen

Seit dem letzten Eintrag sind nun einige Tage (Wochen) ins Land gezogen. Aber um über Erfahrungen zu berichten, muß Mensch sie erst einmal machen.

Wie bereits schon mal erwähnt, ist das Bewegen eines E-Autos eher unauffällig. Da wir uns für ein exotisches ( Think City ) Modell entschieden haben, wird man dann und wann auf Parkplätzen auf die Herkunft angesprochen, wobei die Erwähnung, dass es sich hier um ein E-Fahrzeug handelt, im Allgemeinen zu positivem Erstaunen führt und das Gespräch einen anderen Aspekt bekommt. Ich wiederum bin erstaunt, wieviele Kraftfahrer sich doch schon mit dem Thema auseinandergesetzt haben, um dann zu den beiden doch recht standartisierten Antworten zu kommen,“zu wenig Reichweite“ und „ich weiß nicht?“.

Die Sache mit dem Laden konnten wir vorläufig lösen, es gibt in unserer unmittelbaren Nähe einen Stromanschluss im öffentlichen Raum, mit dessen Betreiber wir uns über die vorübergehende Benutzung einigen konnten und es gibt zwei Ladestationen in Reichweite, von denen eine, an der Martinistr., dauerhaft defekt ist, die andere jedoch, 6 Fußminuten entfernt bei der SWB Am Wall / Herdentor, ist sehr angenehm, da hier die SWB ihren Grünstrom für lau an E-Autos abgibt. So haben wir die kostengünstige Möglichkeit für das wöchentliche Vollladen und gleich um die Ecke die Möglichkeit für die kleine Zwischenladung, wenn nötig.

img_2965Übrigens ist meine Feststellung bisher, dass diese Sondernutzung von öffentlichem Parkraum im Gegensatz zu anderen Sondernutzungen (Parkplätze für Mobilitätseingeschränkte, oder Ähnliche…) eine hohe Akzeptanz haben, sprich, sie sind, wenn, dann nur durch E-Autos belegt.

 

Die wichtigste Antwort kommt jetzt: wie weit kommen wir denn?

Zudem wir uns ein für den deutschen Markt exotisches Modell zugelegt haben, hat das Fahrzeug einen noch exotischeren Energiespeicher, einen Zebra-Akku. Dieser Akkutyp hat einen gewissen Eigenenergiebedarf und so hängt es vom entsprechenden Bewegungsprofil ab, ob dieser Akkutyp Sinn macht, denn die Vorteile wie lange Lebensdauer und Unempfindlichkeit gegen Temperatureinflüsse sind für den Alltagsbetrieb nicht unerheblich. Unser kleiner E-Flitzer, der ja nun ein Gebrauchtwagen ist, schafft auch nach 6 Jahren die angegebenen 140 km, ohne auf einen kritischen Ladezustand zu kommen, hier im norddeutschen Flachland ohne groß auf eine Ecco-Funktion zu setzen. Das heißt für uns Bremer, eine wichtige Voraussetzung ist gegeben, wir können das ganze Bundesland bereisen, HB Stadt – Bremerhaven und zurück ist jederzeit möglich.

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2 Gedanken zu „Erfahrungen

  1. Hört sich ja alles super an. Für die Laien wie mich, war der Artikel auf Wikipedia zum Thema Zebra-Akkus sehr hilfreich: https://de.wikipedia.org/wiki/Zebra-Batterie

    Vielleicht finden sich ja auch noch ein paar günstige Kollektoren, die auf das Dach geklebt werden können. Dann hätte man die Aufladung sogar rund um die Uhr, so man dann das Gefährt nächtens unter einer Neonlampe parkiere.

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