Aus dem Permafrost

Nach dieser intensiven Frostperiode möchte ich hier mal meine Wintererfahrung wiedergeben.

Unser Think City ist ja ausgestattet mit einem Zebra-Akku, dem nachgesagt wird, er wäre temperaturunempfindlich. Es soll hier jedoch angemerkt sein, ja bei Temperaturen weit ab des Gefrierpunktes, wir hatten bis zu -12°, braucht auch dieser Stromspeicher mehr Betriebsenergie. Diese Zusatzbelastung  ist jedoch vernachlässigbar gegenüber der Heizung. Wie man von zu Hause weiß, ist eine elektrische Heizung nicht gerade die wirtschaftlichste Beheizungsart. Im E-Fahrzeug besteht die Heizung grob gesagt aus einem Tauchsieder, der in einen Wasserkreislauf  gehängt ist. Bei den Minustemperaturen in den letzten Wochen begrenzt das System  die maximale Reichweite um 1/3, auf ca 90-100 Km,  dabei ist es jedoch im Fahrzeug innerhalb kurzer Zeit puschelig warm.

Soweit zu den Nachteilen im Winterbetrieb.

Gute Gewichtsverteilung, bei niedrigem Schwerpunkt, kurzer Radstand, keine Warmlaufphase, all das, wir wissen es aus dem Ralleysport, sind gute Voraussetzungen für den Wintereinsatz.

So gesehen ist auch der Winter kein Grund, sich gegen ein Elektroauto zu entscheiden.

2 Gedanken zu „Aus dem Permafrost

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